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Mathias Kiefer

 

Mathias Kiefer, Umweltbeauftragter im Erzbistum München und Freising
 
„Das Lebendige soll leben können, nicht nur um der Nützlichkeit für den Menschen willen, sondern um der Fülle, um der Schönheit der Schöpfung willen, einfach um zu leben und da zu sein.“
(Deutsche Bischofskonferenz, Zukunft der Schöpfung – Zukunft der Menschheit, 1980)

Liebe KLJB’ler,
herzlichen Glückwunsch zum 60.! Fürwahr, ein stolzes Alter – und gleichzeitig eine bewundernswerte Leistung ungezählter Ehren- wie vieler Hauptamtlicher über Generationen hinweg, die Respekt gebietet.
Seit vielen Jahren gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem diözesanen Umweltbeauftragten und der KLJB – dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.
Diese vielfältige Kooperation kommt dabei nicht von ungefähr, nimmt doch die KLJB für den Themenbereich „Umwelt“ im Gesamt des Erzbistums sicherlich eine Führungsposition ein, sowohl in Bezug auf die auf einem hohen Niveau geführte inhaltliche Auseinandersetzung als auch in Bezug auf die Mobilisierungskraft ihrer Mitglieder. Der Wirkungskreis Eurer Kompetenz in Umweltfragen und Euer Engagement reichen dabei weit über den kirchlichen Raum hinaus– auch hierzu meinen herzlichen Glückwunsch!
Vor dem Hintergrund des dramatischen Klimawandels und der zunehmenden Erschöpfung der Vorräte fossiler Energieträger wird es schon mittelfristig zu einer breiten Neu- bzw. Wiederentdeckung regionaler Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen kommen – dass in der Zwischenzeit der ländliche Raum samt seiner jahrhundertealten Kulturlandschaft überlebensfähig bleibt, auch dazu trägt Euer Engagement bei.
Und schließlich: Die Überlebensfragen der Menschheit sind heute globale, insofern helfen Partnerschaften wie die Eure mit Bolivien, den Boden für dieses gemeinsame Überleben zu bereiten – auch dafür Danke!
Ich wünsche Euch für die nächsten 60 und darüber hinaus:
Zuversicht, Energie, Mut zum Anecken, Begeisterungsfähigkeit, Ausdauer zum Bohren manchmal auch dicker Bretter, wache Sinne, empfänglich für Schönheit wie Zerbrechlichkeit der Natur, Bereitschaft zur Mitgestaltung von Kirche und nicht zuletzt Gottvertrauen.
Auf eine weitere gute Zusammenarbeit für die Bewahrung der Schöpfung freut sich Euer

Mathias Kiefer
 Bischöflicher Beauftragter für Fragen der Kirche und Umwelt im Erzbistum München und Freising