Leitlinien der KLJB

KLJBler sind junge Menschen, die sich in der Gemeinschaft mit dem rechten Verhältnis zu sich selbst, ihren Mitmenschen und Gott befassen.

In der KLJB trägt jeder einzelne aktiv zu einem aufrichtigen, aufgeschlossenen Miteinander und gemeinsamen Erleben bei. In der Gemeinschaft erfährt man, dass der Umgang miteinander Mühe und Freude sein kann.

Die KLJB ist ein Teil der kirchlichen Gemeinde auf dem Land. KLJBler erfahren christlichen Glauben und machen ihn erlebbar.

 

Als KLJB gestalten wir die Gesellschaft mit, entwickeln uns weiter und stärken das ökologische Bewusstsein. Ein besonderes Anliegen in der internationalen Solidarität ist der KLJB das friedliche Miteinander und die gegenseitige Wertschätzung.

 

Hier gehts zur Broschüre mit den Leitlinien der KLJB-Bayern

Landjugendgebet

Gott, lass uns den Glauben
nicht nur mit den Lippen bekennen,
sondern auch tun, wovon wir reden.
Öffne uns die Augen,
dass wir sehen, wo wir gebraucht werden
und gib uns den Mut,
die Welt umzugestalten,
damit dein Reich wachsen kann.
Amen.

Vorbilder

Klaus von der Flüe ist eines der beiden Vorbilder der KLJB München und Freising. In seiner Heimat in der Schweiz war er in der ersten Hälfte seines Lebens politisch sehr aktiv, bis er enttäuscht von Korruption und den Machenschaften der Mächtigen alle seine Ämter niederlegte. Er verließ seine Frau und die zehn Kinder und lebte in den folgenden Jahren als Einsiedler in der Ranft. 
Emmeran Scharl, der Gründer der KLJB rief 1951 den Heiligen zum Patron der KLJB aus. Er hatte mit einer Pilgergruppe auf dem Rückweg aus Rom in Sachseln in der Schweiz halt gemacht und hatte dann spontan die Idee dazu. Die Art, wie Bruder Klaus Glaube und Politik verband sollte zum Vorbild der Arbeit in der KLJB werden.

Sophie Scholl lebte zur Zeit des Hitlerregimes und war Mitglied in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Zusammen mit ihrem Bruder Hans, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und dem Universitätsprofessor Kurt Huber verteilten sie heimlich Flugblätter, in denen sie Kritik an der Regierung und dem Zweiten Weltkrieg äußerten. 1943 wurden Sophie Scholl und ihre Mitstreiter hingerichtet. Ihr Mut, sich gegen ungerechte Bedingungen zu wehren soll der KLJB als Vorbild dienen.
Einen Gruppenstudenvorschlag zu Sophie Scholl gibt es [hier] .