Ministrantenlichtmessfeier in Bad Endorf
„Auf dich kommt es an! Entdecke was in dir steckt!“ mit diesen Worten bestärkte Diözesanlandjugendpfarrer Tobias Rother die rund 100 Ministrantinnen und Ministranten am vergangenen Sonntag in der abschließenden Vesper der diözesanweiten Ministrantenlichtmessfeier in Bad Endorf.
Sie hatten bereits einen ereignisreichen Nachmittag hinter sich. Aus verschiedenen Pfarreien aus dem Süden der Erzdiözese waren sie der Einladung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) ins Pfarrheim Bad Endorf gefolgt. Den Weg wies ihnen ein Parcours aus Weihrauchproben, den sie mit Begeisterung entlang schnupperten und die verschiedenen Düfte erkundeten. In einer Vielzahl von Workshops konnten sie sich kreativ betätigen, dem spirituellen Hintergrund ihres Dienstes auf den Grund gehen oder einfach gemeinsam austoben.
Am lautstärksten taten sich dabei mit Sicherheit die rhythmisch Begeisterten des Trommelworkshops hervor, obwohl sich die schauspielfreudigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Improvisationstheaters mit ebensolchem Eifer hervortaten. Andere schlugen eher leise Töne an, wenn sie Gebetsarmbänder bastelten oder in meditativer Atmosphäre Mandalas malten. Den Ehrgeiz der einzelnen Gruppen forderte ein Wettkampf in Ministrantendisziplinen heraus, wo sie sich darin maßen, wer am längsten einen Leuchter stemmen kann oder am schnellsten in sein Ministrantengewand schlüpft. Damit auch zukünftige Generationen die Tücken des Ministrantendienstes meistern, drehte eine Gruppe ein Lehrvideo „Der kleine Ministrant“. Das nötige Zubehör bauten sich dabei einige selbst, indem sie Weihrauchfässer bastelten.
Für das leibliche Wohl sorgten die gastgebenden Ministranten von Bad Endorf mit einer Brotzeit. Sichtlich stolz zeigte sich Oberministrant Lukas Stacheder, so viele Kolleginnen und Kollegen bei sich begrüßen zu dürfen. Auch die Organisatoren zogen ein zufriedenes Fazit. So betonte KLJB-Diözesanvorsitzende Veronika Hauser: „Die vielen begeisterten Teilnehmer bestärken mich darin, dass diese Feier eine gute Idee war und dass Landjugend und Ministranten gut zusammenpasst.“



