Studienreise nach Auschwitz

Von 29.09.2017 bis 03.10.2017 war der AK Fuchsbau im Rahmen seines Jahresthemas "Freiheit" mit 13 Personen in Auschwitz, um die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers zu besichtigen.

Dazu trafen sich alle Teilnehmenden am Freitagabend in München am Hauptbahnhof, um über Nacht mit Zug nach Oswiecim (Auschwitz) zu fahren. Dort angekommen begann nach einem ausführlichen Frühstück zur Stärkung auch schon das offizielle Programm: Katharina Maier referierte zur Vorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätten über den geschichtlichen Hintergrund zum Ort Auschwitz. Dabei ging sie auf die Zeit in Auschwitz vor 1940, auf das Konzentrations- und Vernichtungslager und schließlich auf den Spruch "Arbeit macht frei" ein, der über dem Eingang zum Stammlager angebracht ist. Im Anschluss daran tauschten sich die Teilnehmenden im Rahmen eines Schreibgesprächs über ihre Erwartung, Erfahrungen, Ängste und vieles mehr aus. Nach dieser ausführlichen Vorbereitung und nach dem Mittagessen ging es schließlich in das ehemalige Stammlager Auschwitz, wo die zweiteilige Führung begann. Diese wurde am nächsten Tag in Birkenau fortgesetzt, bevor allen Teilnehmenden Zeit zur freien Verfügung stand, in der Sie die Gedenkstätten, sowie die Ausstellungen besichtigen konnten. Den Abschluss des Tages bildete die gemeinsame Abendandacht. 

Der Montag stand ganz im Zeichen der Nachbereitung: Zunächst gab es erneut geschichtlichen Input. Was geschah in Auschwitz nach 1945? Was sind Holocaust-Leugner und was geschah mit den Tätern? Damit befassten sich alle Teilnehmenden, bevor die sie in Diskussionen und einer Courageübung die letzten Tage Revue passieren ließen. Nach einem besinnlichen Abendspaziergang und dem Abendessen ging es wieder in Richtung Heimat.

Fotos der Fahrt findet ihr in unserer Bildergalerie